
von links nach rechts: Landrat Helmut Petz, Bürgermeister Michael Krumbucher, Vorstand BEG Andreas Henze
Im Landkreis Landkreis Freising macht die Energiewende deutliche Fortschritte:
Bereits 91,1 % des Strombedarfs im Landkreis wurden im Berichtsjahr 2024 rechnerisch durch erneuerbare Energien gedeckt. 14 von 24 Gemeinden erreichten dabei einen Anteil von 100 % erneuerbarer Stromerzeugung. Sechs dieser Gemeinden erzeugten sogar mehr als 225 % ihres Strombedarfs aus erneuerbaren Energien.
Dennoch deckten Solar- und Windstrom im Jahr 2024 erst rund ein Fünftel des künftig notwendigen Gesamtstrombedarfs des Landkreises. Deshalb verfolgt der Landkreis das Ziel, den Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen in den kommenden Jahren deutlich voranzutreiben. Langfristig soll der Strombedarf im Landkreis vollständig aus erneuerbaren Energien erzeugt und gedeckt werden.
Die Broschüre „Strom aus Erneuerbaren Energien 2026“ begleitet den Landkreis auf seinem Weg der Energiewende. Im Vergleich zu vielen anderen Landkreisen kann Landkreis Freising die Stromerzeugung den einzelnen Gemeinden exakt zuordnen und zeichnet diejenigen Kommunen aus, die den größten Ausbau erneuerbarer Energien vorweisen können.
Am 22.04.2026 wurden deshalb folgende 14 Gemeinden geehrt:
- Attenkirchen
- Fahrenzhausen
- Gammelsdorf
- Haag an der Amper
- Hohenkammer
- Hörgertshausen
- Kirchdorf an der Amper
- Kranzberg
- Moosburg an der Isar
- Nandlstadt
- Paunzhausen
- Rudelzhausen
- Wang
- Zolling
Die sechs besonders hervorgehobenen Gemeinden erreichten im Jahr 2024 mehr als 225 % erneuerbare Stromerzeugung. Grundlage hierfür ist der Strombedarf des Jahres 2019. Die 225 % stellen eine Hochrechnung auf den zukünftigen Gesamtstrombedarf der Gemeinden nach vollständiger Umsetzung der Energiewende dar.
Die übrigen acht ausgezeichneten Gemeinden erzeugten bereits 2024 mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als sie insgesamt verbrauchten, und gelten damit als sogenannte „100 %-Gemeinden“.
Die Gemeinde Rudelzhausen belegt aktuell Platz 4 in der Solarkreisliga. Im Jahr 2024 wurden dort zwar weniger Photovoltaikanlagen neu installiert als noch 2023, weshalb die Gemeinde keinen Platz auf dem Treppchen der Solarkreismeister erreichen konnte. Dennoch erzeugte Rudelzhausen auch 2024 erneut mehr als 225 % Strom aus erneuerbaren Energien.
Weitere Informationen zu Rudelzhausen finden Sie im Datenblatt im Download-Bereich.

